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SAUNASTEINE – WELCHE STEINE EIGNEN SICH AM BESTEN FÜR DEN SAUNAOFEN?


Saunasteine gehören zu den wichtigsten Bestandteilen eines Saunaofens. Sie speichern die erzeugte Wärme und geben diese nach und nach an die Umgebung ab. Beim Aufguss wird Wasser auf die heißen Steine gegossen, wodurch der typische heiße Wasserdampf entsteht, der für das besondere Saunaerlebnis sorgt.


Es gibt zahlreiche Arten von Saunasteinen, die sich sowohl hinsichtlich ihrer Größe als auch ihrer mineralischen Zusammensetzung unterscheiden. Doch nicht jeder Stein eignet sich gleichermaßen für einen Saunaofen.


Welche Größe sollten Saunasteine haben?


Generell gilt: Bei einer Heizleistung von weniger als 10 kW sind Saunasteine mit einer Größe von etwa 5 bis 10 cm häufig ausreichend. Bei Saunaöfen mit einer Heizleistung von mehr als 10 kW können entsprechend größere Steine erforderlich sein.


Bei gewerblich genutzten Saunen empfiehlt es sich ebenfalls, auf die passende Steingröße und eine hochwertige Steinqualität zu achten. Hier werden die Steine aufgrund der häufigen Nutzung besonders stark beansprucht.


Wichtig ist allerdings, dass Sie sich bei der Auswahl immer an den Vorgaben des jeweiligen Ofenherstellers orientieren. Die optimale Steingröße hängt nicht ausschließlich von der Heizleistung, sondern auch von der Bauart und der Konstruktion des Saunaofens ab.


Welche Eigenschaften sollte ein guter Saunastein haben?


Ein optimaler Saunastein sollte möglichst lange eine hohe Temperatur speichern können und gleichzeitig mit den starken klimatischen Belastungen innerhalb eines Saunaofens zurechtkommen.


Besonders wichtig ist eine hohe Temperaturwechselbeständigkeit. Saunasteine werden während des Betriebs stark erhitzt und beim Aufguss schlagartig abgekühlt. Diese wiederholten Temperaturwechsel können das Material erheblich beanspruchen.


Ein hochwertiger Saunastein sollte deshalb möglichst widerstandsfähig gegen Risse und Abplatzungen sein. Außerdem sollte er keine unerwünschten Stoffe oder schädlichen Bestandteile an die Umgebung abgeben.


Welche Gesteinsarten eignen sich für einen Saunaofen?


Besonders gut eignen sich bestimmte magmatische Gesteine wie Granit, Diorit, Peridotit, Nephelinit oder Gabbro. Dabei handelt es sich überwiegend um Gesteine, die durch die Abkühlung von Magma entstanden sind.


Diese Gesteinsarten zeichnen sich je nach mineralischer Zusammensetzung durch eine hohe Festigkeit und eine gute Temperaturbeständigkeit aus. Viele handelsübliche Saunasteine stammen aus entsprechenden natürlichen Gesteinsvorkommen.


Ungeeignet sind hingegen gewöhnliche Sandsteine und nicht ausdrücklich für den Saunaeinsatz ausgewählte Rhyolithsteine.


Sandsteine bestehen aus miteinander verkitteten Sandkörnern. Je nach Zusammensetzung und Bindemittel können sie durch die starken Temperaturwechsel beschädigt werden. Dabei können sich einzelne Bestandteile lösen und den Saunaofen auf Dauer beeinträchtigen.


Auch bei Rhyolith ist Vorsicht geboten. Je nach mineralischer Zusammensetzung und Gefüge können solche Steine bei starken Temperaturschwankungen reißen oder absplittern. Dadurch können scharfkantige Bruchstücke entstehen.


Entscheidend ist deshalb nicht allein die Bezeichnung der Gesteinsart, sondern vor allem die Eignung des jeweiligen Materials für den Einsatz als Saunastein.


Welche Mineralien sollte ein guter Saunastein enthalten?


Achten Sie beim Kauf von Saunasteinen auch auf deren mineralische Zusammensetzung.


Häufig anzutreffende Mineralien in geeigneten Saunasteinen sind beispielsweise:








Diese Mineralien können Bestandteile geeigneter Saunasteine sein. Allerdings ist nicht allein das Vorhandensein bestimmter Mineralien ausschlaggebend. Die gesamte Gesteinsstruktur und die Temperaturwechselbeständigkeit sind entscheidend.


Eckige oder flache Saunasteine – Wo liegt der Unterschied?


Neben der Gesteinsart und der Größe spielt auch die Form der Saunasteine eine wichtige Rolle.


Grundsätzlich unterscheidet man zwischen eckigen und flachen Saunasteinen.


Eckige Saunasteine


Eckige Saunasteine besitzen eine unregelmäßige Oberfläche und lassen sich gut übereinander beziehungsweise ineinander schichten. Dadurch entstehen Zwischenräume, durch die die Luft im Ofen zirkulieren kann.


Sie eignen sich besonders für klassische Saunaöfen, sofern die Steingröße und Anordnung den Herstellerangaben entsprechen.


Flache Saunasteine


Flache Saunasteine haben den Vorteil, dass sie eine vergleichsweise große Oberfläche besitzen. Dadurch kann das Aufgusswasser besser verteilt werden und verdampft auf einer größeren Fläche.


Viele Saunabesucher empfinden den dadurch entstehenden Wasserdampf als besonders angenehm und gleichmäßig. Flache Steine werden häufig bei speziellen Aufgussöfen und Saunaöfen mit offen angeordnetem Steinfach verwendet.


Allerdings sollte auch hier darauf geachtet werden, dass die Luftzirkulation innerhalb des Ofens nicht beeinträchtigt wird. Eine zu dichte Schichtung kann die Wärmeabgabe behindern und im ungünstigsten Fall zu einer Überhitzung des Saunaofens führen.


Wie oft sollten Saunasteine gewechselt werden?


Saunasteine sind während des Betriebs hohen Temperaturen und starken Temperaturschwankungen ausgesetzt. Mit der Zeit können sie dadurch porös werden, Risse bekommen oder zerbröseln.


Wir empfehlen deshalb, die Saunasteine regelmäßig zu kontrollieren und mindestens einmal jährlich gründlich zu überprüfen.


Dabei sollten Sie:


Beschädigte und zerbröselte Steine aussortieren.

Die verbleibenden Steine vorsichtig reinigen.

Die Steine bei Bedarf neu anordnen.

Auf eine ausreichende Luftzirkulation zwischen den Steinen achten.


Je nach Nutzungsintensität und Herstellerempfehlung kann ein vollständiger Austausch bereits nach ein bis zwei Jahren sinnvoll sein. Bei gewerblich genutzten Saunen kann ein häufigerer Wechsel erforderlich werden.


Unser Fazit: Qualität bei Saunasteinen zahlt sich aus!


Die Auswahl der richtigen Saunasteine sollte beim Kauf eines Saunaofens nicht unterschätzt werden. Hochwertige Steine sorgen für eine gute Wärmespeicherung, ermöglichen angenehme Aufgüsse und tragen dazu bei, dass der Saunaofen zuverlässig arbeiten kann.


Achten Sie deshalb nicht nur auf die Optik oder den Preis, sondern insbesondere auf die Gesteinsqualität, die Temperaturwechselbeständigkeit und die passende Steingröße.


Unser Tipp: Kaufen Sie ausschließlich Saunasteine, die ausdrücklich für den Einsatz in Saunaöfen vorgesehen sind. Verwenden Sie keine selbst gesammelten Steine aus der Natur, da deren Zusammensetzung und Temperaturwechselbeständigkeit häufig nicht bekannt sind.







Welcher Aufguss bringt welchen Nutzen?

Farbenspiel: Welche Farbe hat welche Auswirkung auf unsere Psyche und Körper?

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Sauna, gut für Körper und Geist.

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WEITERE INFORMATIONEN:

Guter Saunastein Gebrauchter Saunastein kantige Saunasteine

Linkes Bild: Ein noch guter Saunastein

Rechtes Bild: Ein gebrauchter Saunastein, der schon die beste Zeit hinter sich hat

Im Übrigen müssen Saunasteine ca. 900 C° standhalten!

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